Stephen King – Colorado Kid

Auf das Buch bin ich gestoßen als ich die Serie „Haven“ im Fernsehen sah. Diese hat aber absolut nichts damit zu tun (obwohl sie darauf basieren soll).

Dave und Vince zwei alte Journalisten des „Weekly Isländers“ erzählen der Praktikantin Stephanie von dem mysteriösen Fund einer Leiche am Strand, der bis zu dem Zeitpunkt nicht aufgeklärt wurden. Diese Geschichte (oder Nicht-Geschichte) halten die beiden Herren unter Verschluss, da Menschen keine offenen Geschichten mögen. Sie erzählen wie ihre Nachforschungen mehr Fragen aufgeworfen haben als geklärt und was es mit der Leiche auf sich hat.

Als typischer Stephen King ist das Buch grundsolide erzählt und spannend geschrieben. Bis zum Schluss möchte man gerne wissen wie es ausgeht, was auch bis dahin nicht klar wird. Das Ende ist meiner Meinung nach etwas unbefriedigend. Die Geschichte an sich ist eigentlich nicht besonders interessant. Es geht einfach nur um einen toten Mann und Journalismus. Der Tote hatte im Grunde einfach Pech. Es ist weder eine Gewalttat noch eine Intrige im Spiel. In gewisser Weise macht es die Geschichte besonders.

Mit seinen 150 Seiten nimmt sich dieser Roman nicht die Zeit die Charaktere in besonderer Tiefe zu beleuchten. Es ist ein leichtes Buch für ein bis zwei Abende. Es gehört nicht zu den besten Stephen King, aber zu einer Stephen King Sammlung dazu.

Das Buch bekommt von mir 3/5 Punkten.

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