Lesung: Leipzig Visionen gestern und heute

Zur Premiere der Kurzgeschichtensammlung herausgegeben von Wilko Müller gab es heute zwei Lesungen organisiert vom Freundeskreis SF Leipzig, die ich besucht habe. Ein spannendes Buch mit Zukunftsvisionen rund um Leipzig.

Zuerst las Anja Buchmann ihre Geschichte „Viva la Revolution“. (Der zweite Preis der Erwachsenenkategorie) In der Zukunft gehen die Menschen nicht mehr vor die Tür. Sie leben im virtuellen Raum. Da startet wie 1982 eine Person eine Revolution in der Nikolaikirche.

Die Gewinnerin Claudia Hornung erzählt in der Geschichte der Rückkehr wie die Erde in Schwärze versinkt und von Leipzig nur das Völkerschlachtdenkmal bleibt.

Die Gewinnerin des Schülerpreises Liv Modes zeigt ein schönes modernes Bild von Leipzig. Leipzig wird offene Metropole für die gesamte Galaxis.

Aber auch bekanntere Autoren haben Beiträge geleistet. Tino Hemmann las aus seinem Roman Helagonitis über eine brutale Massenvernichtungswaffe.

Marcus Hammerschmitt aus Troubadore, welches in einem von Esoterikern regiertem Deutschland spielt und den Kurt-Laßwitz-Preis gewann.

In Wilko Müllers Geschichte „Wo ist Leipzig“ tauscht Leipzig den Platz mit einem außerirdischen Wald, der ganz Deutschland in Aufruhr versetzt.

Uwe Schimunek liefert eine Verfolgungsjagd zweier Senioren in einer Welt, in der das Altern zur Ausgliederung führt und schließlich zum Abschuss. Wenn Sterbehilfe zur Kopfgeldjagd wird, muss etwas unternommen werden.

Es war eine spannende Vorlesung und deutet auf ein gutes Buch. Zur Zeit ist mein Buchkonto leer, aber es bleibt auf meiner Merkliste.