Janine Prediger – Der Dämon von Naruel und der Berg der Elemente (#1)

Pan wird als Kind von den Amphimen entführt. Diese grausamen Wasserwesen (menschgewordene Riesenfische) quälen sie um aus ihr eine skrupellose Kriegerin zu machen. Zusammen mit ihren Lehrmeister Oberon arbeiten sie auf ihre Befreiung hin. Eines Tages findet sie eine Dämonenfrucht, die ihr übermenschliche Kräfte verspricht. Im Kampf gegen Alistos (den Anführer der Amphimen) fällt Oberon. Pan besiegt ihn mit ihren neuen Sichelklauen. Doch die dämonischen Kräfte versuchen sie zu übermannen. Nun muss sie den Dämon verbannen. Dafür muss sie zum Berg der Elemente um ihre Fragen beantwortet zu bekommen

Das Buch bietet eine originelle Idee. Pan ist ein sehr authentischer Charakter und der Einstieg mit den Amphimen ist spannend und neu. Das Buch hat sehr vielversprechend begonnen. Die Charaktere der ersten Hälfte sind überzeugend. Über kleinere Fehler kann man gut hinwegsehen. Das Buch ist nun einmal unlektoriert (zumindest vermute ich das stark).

Leider kann das Buch die Stärke der ersten Hälfte nicht halten. Janine Prediger hetzt durch den zweiten (eigentlich wichtigeren) Teil durch. In 50% des Buches erlebt Pan doppelt so viel wie im ersten Teil. So fehlt es jedem einzelnen Erlebnis an tiefe. Es tauchen neben Pan keine weiteren tiefen Charaktere auf. Das Buch hätte 100 Seiten mehr vertragen und dafür ausführlichere Umschreibungen. Auch ein Spannungsbogen fehlt zum Ende hin.

Weiterhin schwindet auch die sprachliche Stärke des Romans im Verlauf. Sätze werden immer verschachtelter und der Lesefluss lässt nach. Zeitsprünge kommen zu plötzlich und werden nicht ordentlich eingeführt. Sie verwirren sehr.

Die originelle Idee und der gute Start verleiten mich den zweiten Band zu lesen. Die Geschichte an sich gefällt mir. Jedoch nach sachlichen Gesichtspunkten kann ich dem Buch nicht mehr als 2/5 Punkten.

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Daniel Taylor zwischen zwei Welten

geschrieben von Monica Davis
gesprochen von Nicolas Artajo

Der zweite Teil der Reihe handelt von Eifersucht, Trennung und unbesonnenen Entscheidungen. Während Marla sich von ihrer menschlichen Seite beeinflussen lässt, gewinnen die Dämonen Daniel für ihre Seite. Daniel streitet sich mit Vanessa, so dass ihre Liebe einige Prüfungen zu überstehen hat.

Nicolas Artajo liefert wieder eine gute Leistung ab und hält die Geschichte lebendig. Marla entwickelt sich rasant. Sie wird ein richtig schöner Charakter. Die neuen dämonischen Charaktere sind zur Abwechslung tatsächlich böse und überzeugen mit ihrem Auftritt. Die Geschichte schreitet gut voran mit einem angenehmen Tempo.

Jedoch wirft sie leider alles, was im ersten Teil aufgebaut wurde, über den Haufen. Daniel legt seine moralischen Grundsätze viel zu schnell zur Seite. Die Geschichte wird flacher und erfüllt mehr Stereotypen.

Erwachsene und Teenager mit Anspruch werden sich langweilen, aber wer leichte Liebesromane mag sollte das Geld auch in den zweiten Teil investieren auf Grund des sehr guten jungen Sprechers.

Das Buch bekommt von mir gerade noch 3/5 Punkten

Daniel Taylor und das dunkle Erbe

Autor : Monica Davis

gesprochen von : Nicolas Artajo

Daniel ist kein normaler Junge. Das heißt Marla, die Dämonin, die in sein Leben tritt, will ihm das Erbe der Unterwelt aufzwingen.
Er erfährt das er noch eine andere Familie hat und gerät in einen Konfikt zwischen Dämonen und Wächtern (Leute die, die Welt vor Dämonen schützen).
Sein einziger Wunsch ist es Zeit mit seiner Freundin zu verbringen und in Ruhe gelassen zu werden.

Die Geschichte hat schöne Charaktere, die der Junge Sprecher Nicolas Atajo gut verkörpert. Sie ist leicht und unterhaltsam und mit etwa 4h Hörzeit gut nebenher zu hören.
Die Erzählung ist nicht einzigartig oder sonderlich tiefgründig. Die Konflikte sind wenig dramatisch und fesseln einen nicht wirklich. Die Form ist nicht besonders originell. Dialoge und Metaphern sind nicht neu oder besonders.

Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren ist es ideal und als leichte Kost für Erwachsene. Es muss nicht in jeder Hörbuchliste
vorhanden sein, aber ich werde mir auch die anderen Teile anhören, denn Nicolas Artajo macht seine Arbeit gut und die Geschichte ist wenn auch nicht originell angenehm geschrieben.

Das Hörbuch bekommt von mir 3/5 Punkten